Männerriege

Wir, die 4 Leiter achten stets darauf ein möglichst abwechslungsreiches Programm zusammen zustellen. Was nicht fehlen darf, ist ein gutes Aufwärmen (Einturnen) und am Ende Spielen und Austurnen. Dazwischen gibts Gymmnastik, Kraft- und Ausdauerübungen und ab und zu werden auch Geräte eingestzt.

Wir turnen nach dem Motto: "jedä macht das woner cha u ma"

Zur Zeit hat es 25 Mitglieder, wovon im Schnitt ca 15 am Turnabend teilnehmen.

Höhepunkt im Jahr ist die Teilnahme an einem Turnfest, auch eine 1- oder 2tägige Reise darf nicht fehlen.

Wir pflegen untereinander eine gute Kammeradschaft oder mit anderen Worten der zweite gesellige Teil, ist fast so wichtig wie das turnen.

 

Männerriegereise 2011

Männerriege – Reise 2011

1. Tag: Samstag 27. August

Reiseroute: Unser Zug fuhr bereits um 6. 38 Uhr in Burgdorf ab. Wir hatten uns kaum im Bahnwagen platziert, schon lagen die Jasskarten auf den Tischchen. So ging es nun bei den 4 Turnkollegen auf der ganzen Reise, bis ins Tessin. Ein Turner hatte sogar Zwetschgen von Daheim mitgenommen welche er nun verteilte. Vielen Dank dafür. In Wassen haben wir aus der Bahn die weltberühmte Pfarrkirche aus dem Jahre 1734 gesehen. In Airolo kam dann unverhofft die Frage auf was wir nun machen sollen? Es habe an unserem Reiseziel ca 10 cm Schnee. Bei einem Kaffee wurde entschieden, wir gehen in den Schnee. Danach fuhren oder besser gesagt rasten wir mit dem Bus nach Piotta. Mit der Ritombergbahn, einer Standseilbahn, der steilsten Bahn Europas, fuhren wir den Berg hinauf. Diese Bahn hat eine maximale Steigung von 87.8%. Diese Bahn die aus dem Jahr 1921 stammt, ist schon etwas spezielles. Oben angekommen gab es das einte oder andere erlösende aufschnaufen. Nun ging die Reise zu Fuss weiter, zum Stausee Lago Ritom. Etwas weiter oben kamen wir wieder an einen Bergsee, den Lago di Tom, wo wir unseren Mittagshalt machten. Die Rinder die dort auf der Alp waren konnten sogar in den See, aber das Gras dort war nur noch spärlich. Frisch gestärkt begann der eigentliche Aufstieg, vorbei an weiteren Bergseen und Murmeltieren. Ja und plötzlich hatten wir die Höhe mit dem Schnee erreicht. Als wir über die Bergkuppe wandern wollten um auf die andere Bergseite zu kommen, wehte es uns fast fort. Nach einiger Zeit sah man die Hütte in einiger Entfernung. Dort auf 2570 Metern gab es eine Schafherde die Futter suchte. Müde aber doch um einige Zeit früher als gedacht waren alle gut oben angekommen. Einige nasse Schuhe und Füsse konnten hier getrocknet werden. Mit Hüttenschuhen und trockenen Fusses konnten wir die schönen Zimmer beziehen. Wir hatten sogar WC`s im Haus und separate Waschräume für Frauen und Männer. Allerdings gab es nur kaltes Wasser. Ja unsere Jasser konnten es nicht lassen und teilten bei der ersten Gelegenheit schon wieder Karten aus. Andere machten Würfelspiele bis es das Nachtessen gab. Wir bekamen Suppe mit gut Salzhaltigem Brot, Salat und Risotto. Sogar ein Dessert gab es, Schoggicreme. Danach wurde, ja was wohl?? Jassen und Würfeln. Beim Würfeln redete man von : kleines Wurf, mittleres Wurf oder grosses Wurf je nach Würfelaugenzahl das es gab. Wir hatten vor lauter Lachen an diesem Abend fast Muskelkater. So nach und nach verschwand eines nach dem anderen ins Bett. Natürlich gab es auch in diesem Jahr im Zimmer ein Gelächter. Der eine fragte den anderen : „ Dein Natel mit dem Hahnklingelton kräht es auch wieder um 2.30 Uhr wie in der Claridenhütte vor zwei Jahren.“ Nein, meinte der andere, er habe den Hahn vor einiger Zeit im Brunnen ersäuft. Das Natel lag offenbar 3 Tage im Wasser bis es gefunden wurde. Danach wurde es wenigstens in der Hütte ruhig. Draussen wehte ein recht kräftiger Wind.

2. Tag Sonntag 28. August

Ein wunderbarer Morgen erwartete uns, schönes Wetter bei kühlen -5 Grad. Beim Morgenessen gab es für unsere Reiseleiterin eine Geburtstagsüberraschung. Es standen 2 Fläschchen Schnaps und ein kleines Cake mit einem Kerzlein an Ihrem Platz. Jemand aus unserer Gruppe hat daran gedacht und diese Sachen mitgebracht. Nach einem reichhaltigen Frühstück, packten wir und machten uns an den Abstieg. Die Sonne brachte schon eine gute wärme so das wir in den T`shirt den Weg in Angriff nahmen. Der Schnee sei noch gut knusperig zum gehen meinte einer. Steinböcke soll es dort geben, es wurden auch gesehen. Doch keiner wollte sich von einem unserer Fotografen aufs Bild bringen lassen. So müssen wir wohl auf ein Bild mit diesen stolzen Tieren verzichten. Wieder beim Lago di Tom angekommen änderten wir unsere Wanderroute. Von einer Anhöhe sahen wir zum Lago Cadagno hinunter. Hier machten wir Mittagsrast. Es wurde gesagt man habe das Gefühl das wir die 4 Jahreszeiten in 2 Tagen erlebt haben. Es hat schon was wahres daran. Eine Frau einer anderen Gruppe lag im Bikini dort an unserem Rastplatz im Gras. Als wir wieder weiter wanderten, verloren einige unserer Männer fast den sicheren Tritt als sie die Frau da so liegen sahen. So wanderten wir zum See hinab, wo wir in einem kleinen Restaurant auf einen Kaffee einkehrten. Danach wollten einige um den Stausee herumgehen, zur Bahnstation zurück. Die anderen wollten den direkten Weg gehen. Der Weg zum Stausee hinab ging in einem Zickzackweg runter. Ja wo sind wir den hier: In der Karibik? Wir trauten unseren Augen kaum, ein Sandstrand wie am Meer und das auf 1915 Meter über Meer. Neben einem Wasserfall vorbei liefen wir nun um den Stausee herum. Wunderschön. Bei der Bergstation sahen wir die vielen Leute die auch mit der Bahn hinab wollten. Zum Glück hat unsere Gruppe vollzählig einen Platz ergattert. Gut unten angekommen kam unser Bus nach Airolo mit Verspätung an. Dann folgte wieder eine Halsbrecherische Fahrt mit dem Bus. Wir mussten weit hinten bei einer Ampel anstehen und schafften es nicht durchzufahren bis wieder Rot war. Doch kein Problem für den Buschauffeur der setzte den Blinker und fuhr bei Rot den anderen Fahrzeugen nach. Mit etwas Verspätung kamen wir am Bahnhof an. Noch genügend Zeit für am Kiosk eine Glace zu erstehen. Unser Bahnwagenabteil teilten wir uns mit der Frauenriege aus Obermumpf, worauf jemand die Ortschaft falsch ablas und fragte wo den das Oberschlumpf überhaupt sei. So ging die Fahrt mit dem Zug wieder nach Hause zurück. Pünktlich kamen wir wieder in Burgdorf an.

Unser Reiseleiterpaar hat sich in diesem Jahr wieder übertroffen. Trotz der nicht geplanten Wetterverhältnisse können wir auf eine wunderschöne Reise zurückblicken. Vielen Dank für das gespendete Kaffee und die Gipfeli.

Unseren herzlichsten Dank an Euch, für die Organisation der Reisen und alles was dazu gehört. Auch dafür das Ihr uns immer wieder heil und gesund nach Hause zurück bringt.

 

Männerriege- Reise 2010

1.Tag : Samstag 28. August

Reiseroute : Um 8.17 Uhr reisten wir per Bahn von Burgdorf Richtung Ins. Dort machten wir Kaffeepause. Kaffee und Gipfeli wurden von unserer Reiseleiterin gespendet, aus Anlass ihres Geburtstages. Vielen Dank. Danach fuhren wir mit dem Bus nach Tschugg. Swin-Golf war angesagt. Swin-Golf ist eine von alten bäuerlichen Spielen abgeleitete Erfindung aus Frankreich, wo bereits über 50 Anlagen erstellt wurden. Jedes hat seinen Ball angeschrieben, damit man diesen auch wieder finden sollte. Es wurden auf jeden Fall noch fremde Bälle gefunden die nicht zu unserer Gruppe gehörten. So mancher Ball flog ins Gebüsch oder ins Bächlein. So manche Grasmutte flog davon und der Ball war noch an selben Ort. Am Mittag wurden wir von der Familie Tribolet mit feinen Steaks und verschiedenen Salaten verwöhnt. Dann ging es wieder los. Die beiden Männer meiner Gruppe hatten nach dem Wein zum Z`Mittag etwas Probleme. Jeder geschlagene Ball flog nicht gerade sondern nach links weg. Wir hatten alle sehr viel Spass. Jemand ging sogar auf die Knie, um den Ball der an der Kante lag ins Loch zu pusten. Es funktionierte sogar. Dieses Swin-Golf ist sehr zu empfehlen, es macht riesigen Spass. Von Tschugg fuhren wir wieder mit dem Bus nach Ins und von dort mit dem Zug nach Travers. Vom Bahnhof aus gab es einen kurzen Fussmarsch zu der Villa Moncalme, in der wir das Nachtlager hatten. Im ganzen Haus verteilt standen überall Betten. Ein Zimmer war etwas grösser als eine Besenkammer dort stand ein Kajütenbett. In einem Zimmer hatte es gar einen Stubenwagen. Bei uns gab es ein Schrankbett mitten in der Küche. Also Betten in allen Variationen und Orten .Bei uns stand sogar das WC im Duschbereich. Zum Nachtessen gingen wir ins Dörfli Pizza essen, oder Maffiakuchen wie einer sagte. Wir speisten gut und so nach und nach gingen alle zur Villa zurück um sich zur Ruhe zu betten.

 

2.Tag : Sonntag

Zum Morgenessen gab es wieder Überraschungen. Milch, Butter, Confi und Brot wurde in Travers wohl rationalisiert. Immer wieder musste der Pensionsinhaber in die Küche und Esswaren nachholen. Nachdem feinen Z`morge packten wir zusammen und marschierten los. Am Anfang konnten wir eine Strecke auf ebenem Wege gehen. Vor dem ersten Anstieg gab es eine kurze Pause. Dann zog der Weg nach oben an. Bei herrlichem Wetter kamen wir halb oben an. Zuerst dachten wir wir seien auf dem Jungfraujoch, wo man hinsah : Japaner. Auf den zweiten Blick wurden wir von diversen Tieren begrüsst. Es gab Pferde, Ponys, Esel, Rehe, Hühner, Gänse, Hängebauchschweine, Schafe, Ziegen und, und, und. Es ist ein Tierhof für gerettete gequälte Tiere. Dort gab es einen Hund, fast mehr Runzeln als Hund. Die Rasse dieses Hundes habe ich auch nach intensiver Suche nicht herausgefunden. Nach einer kurzen Rast starteten wir wieder. Nun ging es ein Zick-Zackweg steil hinauf. Der Weg forderte einem stark, da er feucht und glatt war. Oben angelangt sahen wir Steinbockgeissen mit ihren Jungen. Danach plünderten wir unsere Rucksäcke. Plötzlich sahen die Männer einer Frau nach. Nicht mehr die jüngste, hatte sie einen Bauchfreien Pullover an, ihr Bauch hing über teure Hosen hinab und so stöckelte sie mit ihren schicken „Schueli“ und Stöcken neben uns, mit Wanderschuhen ausgerüsteten Turnern vorbei. Der Blick einiger Männer sagte alles. Nach dem schönen Ausblick bewundern, stiegen wir langsam wieder hinab. Wieder liefen wir neben Steinböcken vorbei. Oder Alpenmammuts sowie Bergelefanten wie diese Tiere auch genannt wurden. Weiter unten trafen wir noch auf ein Fest mit Musik und so weiter. Somit gingen wir von da aus zum Bahnhof Noiraigue. Von dort fuhren wir mit dem Zug nach Burgdorf.

Fazit: Super Reise, Super Wetter, Super Organisation.

Also alles in allem ein sehr gelungenes Wochenende.

 

Unserem Reiseleiterpaar vielen herzlichen Dank für die Organisation dieser wunderbaren Reise.       rs

 

Männerriege Reise 2009

1.Tag . : Samstag 26. September

 

dsc00038Reiseroute : Um 7.07 Uhr startete unsere Reise in Burgdorf mit der Bahn. Wir fuhren nach Bern von dort nach Zürich, Linthal und Tierfehd. Hier machten wir noch einen Kaffeehalt mit „heissen „ Gipfeli . Von da an gings mit dem Alpentaxi zu unserem Wanderungsstartort zur Claridenhütte. Vor uns lag eine Wanderung von ca 4 ½ Std. & 1600 Höhenmetern.

Wir marschierten los, auf einer Alpweide umringt von friedlich grasenden Kühen machten wir Mittagsrast. Es  machte  sich gerade jemand auf einem Stein bequem als sich plötzlich der Stier in der Herde aufmachte, seinen Stein zu verteidigen. Er hat sich daran gekratzt und ging nachher zu anderen um diese zu beschnuppern. Danach machten wir uns  auf weiter den Berg hoch .Es folgte nun ein steiler Aufstieg. Mit wenig Problemen erreichten auch die letzten unser Ziel, die Claridenhütte. Dort angelangt erblickte man zuallererst nicht gerade alltägliche riesige zottelige Tiere. Der Hüttenwart hat 3 Yaks. Jedes von uns konnte stolz auf sich sein diesen Aufstieg geschafft zu haben .Die Hütte hatte wenig Strom und noch weniger Wasser. Doch dies wahr wohl in diesem Moment jedem egal. Mit grossem Hunger verspeisten wir unser Nachtessen. Gemüsesuppe, Spagetti und Salat. Nach einem Spieleabend gings auf ins Bett ins Massenlager. Die letzten 4 Herren hörte man schon von unten die Treppe hochkommen .Vor der Tür sagten sie zwischen Gelächter ,auf 3 gehen wir ins Zimmer. So fing das zählen an 1-2-3, dann wieder Gelächter. Dies mehrmals ,es wurde von Körperbeherrschung geredet und so weiter. Endlich gingen auch diese Herren zur Ruh. Alles wahr ruhig bis auf das abwechslungsweise schnarchen der Männer. Doch dann, plötzlich kräht ein Hahn ,um morgens 2.30 Uhr allgemeines Gelächter im Raum. Doch einen Hahn der um diese Zeit krähen könnte sah  niemand am Tag bei den 2 Hühnern. Des Rätsels Lösung! Es wahr ein Natel.

 

 

2.Tag. : Sonntag 27. September

 

Unser Tag begann mit einem ausgiebigen Morgenessen. Da dort keine frische Milch vorhanden ist gab es Milchpulver, für manchen von uns etwas ganz neues. Darauf folgte vor unserem Abmarsch ein letzter Gang zum WC. Ein dunkles Hüttchen mit zwei Plumpsklos. Wenn nicht gerade der Weg hinein oder hinaus vom Yakbullen versperrt wurde. Nun gings weiter, auf uns wartete eine Route von etwa 3 Stunden. Nach einem Abstieg von der Hütte weg ging es am Berg entlang. In der Hoffnung ein Murmeltier zu erblicken sah sich jedes um. Plötzlich Pfiff es, alle sahen sich um doch gesehen wurde keines .Bis wir darauf kamen das das Murmeltier einer der Männer gewesen ist. Wir kamen aber noch zu Beobachtungen der Murmelis, wir sahen dann doch einige. Unsere Mittagsrast gönnten wir uns am Fisetenpass. Von da aus konnte man mit der Gondel zum Urnerboden hinunter oder zu Fuss. Einige hatten noch nicht ganz genug Bewegung gehabt, die liefen noch hinab. Wir hatten bis zu unserer Heimreise Zeit genug für ein Dessert. Vom Urnerboden fuhren wir mit dem Bus nach Linthal von da mit dem Zug wieder nach Hause. Ein erlebnisreiches Wochenende ging zu Ende. Es wahr wunderschön diese Reise zu machen.

 

Unserem Reiseleiterpaar vielen herzlichen Dank für die Organisation dieser wunderbaren Reise.

 

 
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